Shahriar Farzam von Digi Soft über langlebige Software, eigene Produkte, KI mit Augenmaß — und darüber, warum Nürnberg kleinen Technologieunternehmen mehr Möglichkeiten für Pilotprojekte bieten könnte.
Shahriar Farzam mit seiner Frau im Umfeld von Digi Soft. Bei UX- und UI-Fragen bringt sie eine wichtige zweite Perspektive ein. Foto: Digi Soft UG
Die Peter-Henlein-Gesellschaft hat unseren Gründer für ihr Magazin Taktgeber interviewt: über die Entscheidung für ein eigenes Framework, Software, die auch nach Jahren noch änderbar ist, und die Frage, wann Künstliche Intelligenz wirklich hilft. Hier die Kernaussagen — das vollständige Interview lesen Sie beim Magazin.
Innovation bedeutet für mich nicht, möglichst viel KI einzusetzen. Manchmal besteht die innovativste Entscheidung gerade darin, bewusst auf unnötige Komplexität zu verzichten. Shahriar Farzam, Gründer & Leitender Softwareentwickler, Digi Soft UG
„Bestehende Frameworks bringen häufig deutlich mehr Funktionen, Abhängigkeiten und Komplexität mit, als ein kleines Unternehmen benötigt.“ NikanzoPHP ist die schlanke Basis, die Digi Soft über sieben bis acht Produkte hinweg einsetzt.
Klare Grenzen zwischen Domänenlogik, Anwendungslogik und Infrastruktur — und der Mut, sich bewusst gegen einen Technologietrend zu entscheiden. Eine bewährte, „langweiligere“ Lösung ist oft die robustere und wirtschaftlichere.
Hilfreich bei Sprache, unstrukturierten Informationen und Dokumenten — etwa bei Form2PDF. Für klare Regeln wie eine IBAN-Prüfung ist eine klassische Lösung „zuverlässiger, günstiger, nachvollziehbarer und leichter zu testen“.
„Häufig fehlt nicht die technische Lösung, sondern der erste Kontakt zu einem Unternehmen, das bereit ist, eine neue Lösung gemeinsam als Pilotprojekt auszuprobieren.“ Wir sind offen dafür.
Quelle: Interview der Redaktion Taktgeber, Peter-Henlein-Gesellschaft (veröffentlicht am 13.10.2026) · Bildnachweis: Digi Soft UG. Die Zitate stammen wörtlich aus dem Interview.